Monthly Archive for December, 2005

Weihnachtsgruesse

Mit kaputtem Internet (mal wieder) faellt es schwer, weihnachtliche Eintraege zu gestalten. Daher stattdessen an dieser Stelle nur alle guten Wuensche fuer schoene Feiertage. Bei uns wird das kindliche “Warten auf’s Christkind” (naeh, wat war dat immer ne schoene Sendung!) ersetzt durch das “Warten auf den Container”, der nun fuer Freitag, den 23., in Edmonton angekuendigt ist und dann am 28. wohl von uns durch den Zoll gebracht werden soll.
Dann aber, dann wird’s hoffentlich bald wieder lustige Bildchen geben…

Kalt

Jetzt ist es richtig Winter, mit Schnee und knackiger Kälte, aber auch blitzblauem Himmel und strahlendem Sonnenschein. Von drinnen nach draußen betrachtet, eine ziemliche Mogelpackung: Man möchte raus und sich im Schnee tummeln. Also brauchen Nini und ich 10 Minuten, um uns mehrlagig zu bekleiden, dann geht Nini raus, verrichtet die notwendigen Geschäfte, verfällt in den Dreibein-Zitter-Modus und geht wieder rein. Nix mit Schneeausflug! Zora und ich mussten alleine los, und nach 20 Minuten ist es doch schon ziemlich frisch.
Jetzt müssen wieder Autos eingestöpselt, sprich vorgewärmt werden und abgefegt
Gestern war die bisher kälteste Nacht in diesem Winter (-30°C), und prompt beschloss eine Kuh, sie müsse ihr Kalb nun bekommen. Fotos hoffentlich in Kürze. Auch unsere Puten sind in der Kälte, nämlich in der Truhe. Wenn man älter wird, sieht das beim Zerlegen und “Fein-Rupfen” dann SO aus:
Ein neues Fass Honig (ca. 300 kg) wurde soeben angekarrt, abenteuerlich, weil unser Deck nicht wirklich stabil wirkt.
Den werden wir jetzt umfüllen mit Hilfe unseres aus Deutschland eingeflogenen Spezial-Gerätes und dann hoffentlich jede Menge davon noch bis Weihnachten verkaufen!
Derweil schläft Zora überragend. Wir erinnern uns: Als Runa und ich sie abholten, füllte sie das Körbchen etwas über die Hälfe, glaube ich.

Nachbarinnen namens Annie

Wir haben wieder eine Nachbarin namens Annie, doch hier sieht die ganz anders aus

Annie ist ein etwa 1jähriger Bullmastiff! Mir ist nicht so ganz wohl dabei, gebe ich zu. Sie gehört zum übernächsten Haus, einem Trailer, den der Sohn unserer Vermieter bewohnt, der als mindestens “schwierig” gilt. Es gibt Gerüchte über Alkohol und/oder Drogen. Heute wollte ich aber wegen des hässlichen Ostwindes einmal in die andere Richtung wandern mit Cummerbund und Zora, und da kamen beim noch weiter nördlichen Nachbarn, Shawn, gleich drei Hunde aus der Einfahrt, nämlich Annie, die ich ja schon kannte, und zwei Pyrenäen-Berghunde, nicht namentlich bekannt. Shawn, der auch hinterherkam, meinte, er wisse nicht, wie seine Hunde mit anderen Hunden seien, eigentlich sollten sie ja Haus und Tiere auch vor Hunden beschützen. Beste Voraussetzungen! Nini nämlich ist ja der Ansicht, sie ist überhaupt immer die Chefin, und knurrt gleich rum.
Wir gingen also in Begleitung von Annie lieber zurück. Annie und Zora allerdings “hit it off” - boah, können die rennen! Bis jetzt alles recht freundlich, bis auf Nini’s alberne Knurreinlagen. Aber Annie hat VIELE GROSSE Zähne in ihrem breiten Maul.