Wie ihr sicherlich merkt, habe ich hier ein bisschen Chaos. Leider sind wohl die Bilder mit der neuen Kamera zu gross, so dass ich kein Vorschaubild bekomme. Naechste Woche bin ich wieder in der Buecherei, mit schnellem Internet, dann will ich das reparieren.
Daily Archive for January 6th, 2008
Neues Jahr, neues Haus - vielleicht. Die Bemuehungen jedenfalls halten an. Und hier sind auch die versprochenen Bilder.
Zuerst einmal fuer diejenigen, die sie in Deutschland nicht gesehen haben, die Verbesserungen im „Kuechentrakt“. Noch im November naemlich hat Gereon im suedlichen Teil, wo unser Tisch steht, einen Fussboden eingebaut, schwingend, rueckenfreundlich… Das macht das Leben und das Ruecken von Stuehlen viel leichter. Und nun kann ich endlich hin und wieder auch mal kehren. Dann aber wirbeln ueble Staubwolken. Im Moment warte ich auf bessere Einfaelle und lasse sich lieber alles festtreten. Schnee ist ja auch nicht schmutzig.
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Auch gab es ja noch am Sonntag, bevor ich gen Deutschland reiste, ein froehliches Kuehetreiben bei den Nachbarn. Die Kaelber sollten aussortiert und verkauft werden, und laut Margaret ahnen die Kuehe das und kommen ploetzlich nicht mehr zu den Corrals. Auch hatte Albert nicht auf seine weise Frau gehoert und noch irgendwas falsch gemacht, jedenfalls wollten die Kuehe sich nicht auf’s Glatteis locken lassen, im uebertragenen Sinne. Amanda und ein Freund hatten ihre Pferde schon muede geritten, da wurden Nachbarn mit zwei weiteren Pferden zur Unterstuetzung angefordert. Und dann sah es richtig cowboy-maessig aus. Vor allem der Herr in der hellen Jacke hatte ein schickes und faehiges Pferd und gab eine prima Vorstellung, so dass schliesslich die Kuehe auch fast alle in den Corrals landeten. ![]()
Gereons Firma hatte zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen, so dass Hoffnung auf weitere Baufortschritte bestand. Thomas wollte noch vor Weihnachten fuer zwei Tage kommen, das Wetter war bis dahin recht milde, doch puenktlich mit Thomas’ Anreise fielen die Temperaturen auf nachts unter -20 Grad. Noetig waere das nicht gewesen, doch die Maenner blieben hart gegen sich selbst und bauten mit bereiften Baerten und tropfenden Nasen. Der tapfere Thomas hat sogar in unserer Kueche zwar auf einer echten Matratze, ansonsten jedoch unter recht „einfachen“ Bedingungen uebernachtet!
Weihnachten dafuer dann zur Entspannung bei Bussis, mit richtigen Kerzen im Baum, richtiger Bescherung und allgemeiner Weihnachtsstimmung, warm und gemuetlich! Leider war ich nicht in der Lage, die Kamera fachgerecht zu bedienen, daher kein Blitz und noch viel mehr Romantik. 
Am naechsten Morgen fuhren wir mit Tierarzt Willi, irgendwann vor Jahren aus D gekommen, zu seinen Emus. Leider dasselbe Kameraproblem, sonst koenntet ihr sehen, dass diese drei Emus geradezu zudringlich zutraulich waren - sehr amuesant. Und falls jemand im Internet Toene von Emus finden kann, das muss man mal gehoert haben. Gereon liebaeugelte ja - voruebergehend, wie ich denke - mit der Uebernahme dieser Emus, die Willi loswerden moechte.
. Aber Neujahr waren wir bei Agapows, die noerdlich von Peace River einen Trainings- und Zuchtstall fuer Reiningpferde betreiben. Juri war schonmal im Rahmen einer Waldbegehung bei uns, er ist deutscher Forstingenieur oder wie das heisst. Seine Frau Irinel ist fuer das liebe Vieh zustaendig, und dazu gehoerten dann auch vier Pet-Schweine. Und ich glaube, jetzt will Gereon wohl doch lieber ein Schwein. Hier ist Fritz, zum Groessenvergleich links die Hand, die ihn fuettert.
Sehr entzueckend! Es gab noch Arnold, der aber ziemlich gross war, dafuer jedoch auf Kommando „Sitz“ machen konnte, und dann, am allerbesten, aber ohne Bild, Oskar und Otto, zwei Jungschweinchen, schwarz wie Fritz, aber noch viel kleiner. Wir stellen uns schon vor, wie Trudi sich ueber so etwas freuen und das Lama gruen im Gesicht wuerde.
Nach Weihnachten, an Gereons Geburtstag, reist Thomas fuer einen weiteren zweitaegigen Arbeitseinsatz an. Gereon hatte zum Geburtstag Saegeboecke (von Chris & David) oder wie nennt man die (?) und auch noch eine schniekelige Handkreissaege (von Bussis) bekommen, die wurden dann gleich bis spaet in die Nacht oder zumindest die Dunkelheit eingeweiht. Und am 28. Dez. abends konnten sie stolz das erste Dachdings (wie heisst das auf deutsch? Hier heisst das truss.) zumindest zum Gucken mal aufrichten. Der verdiente Feierabend fand mit Huettenzauber und TV statt.
Das Wetter war in diesen Tagen ueberwiegend schoen, so dass Gereon von der Zwischendecke aus das „Anwesen“ (Gereon nennt es das “settlement”) mal von oben knipsen konnte, wobei man leider keinen Eindruck vom strahlenden Licht bekommt. Ein bisschen besser ahnt man das auf dem Spaziergang, den ich mit den Hunden jetzt fast taeglich gemacht habe. Die Strasse fuehrt an unserem direkten Nachbarn vorbei. Und der Himmel ist wirklich so kitschig-blau.

Ohne Bilder, da braucht ihr jetzt mal gar nicht zu warten, dass sich noch was aufbaut. Dank Onkels neuer Kamera bin ich mal wieder total ueberfordert, und ohne Brille kann ich das Teil gar nicht bedienen. Und ausserdem sitze ich in der Buecherei, und es ist schwierig, alles immer mitzuschleppen, um bunte Bildchen online zu stellen. Aber was soll das Gejammere?! Waehrend Thomas und Gereon unverdrossen und bei schoenstem blauem albertanischem H
Himmel (ist das grammatikalisch korrekt, - Dr. Stinnes?) am Haeusle bauen, fuhr ich gen Valleyview, um mein neues noch aelteres Auto anzumelden. Waehrend ich in einer relativ langen Schlange (alle verlaengern anscheinend zum Jahresende ihre Autoanmeldung) bei Home Hardware, einem “Eisenwarenladen”, der als Vertreter der kanadischen Provinz-KfS-Meldestelle fungiert, wartete, sah ich in der Auslage etwas namens “Jiffy Rink”. Bei naeherer Untersuchung entpuppte sich das ganze als Instant-Hockeyfeld, Eishockey natuerlich! Eine Art Riesen-Plastiktuete, quadratisch, 3×3 m, rundum geschlossen, mit einem Einfuellloch obendrauf. Da laesst man Wasser reinlaufen, wartet dann, bis alles festgefroren ist und reisst die obere Plastiklage ab - voil`a (Akzent gibt es auf der Tastatur nicht, kanadisch-zweisprachig eben!!), gucke-da, jedenfalls, und schon hat man eine Eishockeybahn. Toll, oder? Dann war ich dran, mit Anmelden, dachte ich. Weil aber sowohl Kaufbeleg fuer das Auto als auch Versicherungsnachweis auf unsere beiden Namen liefen (absichtlich so gemacht, damit ich auch allein anmelden koennte!), beschied mir die freundliche Dame, dass eben aufgrund der Auflistung beider Namen wir auch beide erscheinen muessten oder aber ich eine schriftliche Vollmacht meines Gatten vorlegen muessten (oder vice versa, falls er ohne mich anmelden wolle). Und das, obwohl auf der Versicherungskarte eindeutig G. und/oder P. steht. Jaja, die Behoerden! Ich denke, sie haben die deutschen Buerohengste nun doch ueberholt! Neulich erzaehlte jemand, dass man auch manche Dinge nicht mehr alleine umtauschen darf, wenn der Gatte irgendwie auf dem Kaufbeleg auftaucht.
So, nu muss ich sehen, dass die Haeuslebauer was zu essen kriegen! Demnaechst dann wieder Bilder.
Ach ja, und die email ist vorname kringel nachname puenktchen net
Und schliesslich: Alle guten Wuensche fuer alle Leser fuer das neue Jahr, moeget ihr alle ein Haus haben - und ich auch.
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